Idee/ Initiative

Dies ist eine lange Geschichte…

Entstehung der Idee

Begonnen hat alles mit dem Merseburger Kulturgespräch 2011. Oder besser: Mit dem Seminar zur Vorbereitung des Kulturgesprächs. Als Studenten der Kultur- und Medienpädagogik der Hochschule Merseburg waren wir im ersten Semester für die Planung der Zusammenkunft von Vereinen, Vertretern der Stadt und der Hochschule, sowie Privatpersonen zuständig. Im Rahmen des Seminars sprachen wir eines späten Nachmittags über Perspektiven und Zukunftschancen der Stadt Merseburg aus unserer persönlichen Sicht. Daraus entstand eine Arbeitsgruppe: Zukunftsgeschichten. Oder auch: Zukunftsperspektiven.

Die Arbeitsgruppe „Zukunftsgeschichten

Wir beschäftigten uns in dieser AG unter anderem mit den Fragen:

Was hat Merseburg zu bieten?

Was für Vorteile kann man aus der Lage zwischen Halle und Leipzig ziehen?

Was hat die Stadt Merseburg von der Hochschule (und besonders vom Studiengang Kultur- und Medienpädagogik)?

Was könnte man tun, um Merseburg noch attraktiver zu gestalten?

Unsere Ideen als Antworten auf die vielen fragen Häuften sich…

Idee „Festival selbstgemacht“

Eine der Ideen befasste sich mit der Ausgestaltung des vorhandenen Potentials Merseburgs sowie der Frage, was die Bewohner der Stadt eigentlich von der Hochschule und dem kulturellen Fachbereich haben.
Am Ende entstand die Vision von einem Festival, welches als Plattform für die Bürger dieser Stadt fungiert: Platz für die Präsentation von Studienergebnissen in Form von Kurzfilmen und Hörspielen (die entstehen am laufenden Band an der Hochschule) oder Ausstellungen, Platz für Schülerbands und Theatergruppen, Platz für Vereine und ihre Aktionen, einfach Platz, um den Merseburgern eine Stimme und Raum zu geben – und natürlich das dann entstehende Kulturprogramm zu genießen.

Doch es gab imemr wieder einen Punkt, an dem alle zweifelten. Sie sagten: „Es gab schon zig Feste in Merseburg, zig Kulturveranstaltungen und genausoviele Veranstaltungen von Studenten, die nie so besucht wurden, wie man es gern hätte.“

Tja, also was tun? Unsere Antwort: Die Bürger schon bei der Planung mit einbeziehen, damit gar nicht erst ein Fest entstehen kann, das nur einen Bruchteil der Leute interessiert. Dass so etwas funktionieren kann, hatten wir im Buch „Zeitspenden“ der Kulturstiftung des Bundes gelesen. Darin werden ganz viele Vereine der Neuen Bundesländer und ihre Kulturarbeit vorgestellt. Da entstehen Feste – organisiert von den Bewohnern des Ortes selbst! Wenn das dort geht, warum dann nicht auch hier?

Wir waren begeistert! Dieses Fest könnte alles so wunderbar verbinden: die vielen Vereine, die Schulen, die Hochschule mit ihren Studenten, die Stadt allgemein… so vieles wäre möglich… und so entstand die Idee eines Festivals von und für Merseburger: geplant, organisiert und gestaltet von und mit Merseburgern!

Projekt „Festival selbstgemacht“

Wir stellten diese und die anderen Ideen beim Kulturgespräch vor – und stießen auf offene Ohren und ja, ich wage das wort zu verwenden: Begeisterung.

Am 14. April 2011 trafen wir uns – von nun an freiwillig und außerhalb des Rahmens von Studiumsanforderungen!! – zum ersten Mal mit allen Interessenten zum Brainstorming. Die Vielfalt der Ideen für ein Festival in Merseburg war umwerfend und schillerte in allen Farben des Regenbogens!

Am 5. Mai 2011 suchten wir uns gemeinsam zwischen all den tollen Ideen diejenigen raus, die umgesetzt werden sollten. Wir einigten uns auf einen Zeitpunkt für das Fest: Es sollte der 29. Oktober werden. An diesem Tag würde auch das Merseburger Zauberfest in der Innenstadt stattfinden – da sind die Leute einmal auf den Straßen. Da der Bahnhof so zentral liegt, bietet es sich an die beiden Veranstaltungen zu verbinden, zumal man das Motto Zauberei und Magie auch perfekt auf das Bahnhofsfest anwenden kann. Der soll nämlich bald saniert werden, was bietet sich mehr an, als bei einem großen Spektakel den Bahnhof „zu verzaubern“, bevor er neu gemacht wird?

Am 25. Mai 2011 legten wir eine Organisationsstruktur fest. Von nun an kümmern sich Arbeitsgruppen um die jeweiligen Aktionen: Seifenkistenrennen, Flohmarkt, Hexengeschichten, Spiele, Medienlounge, Bürgerfrühstück und Farbexperimente. Das „Kopfteam“ hält den Laden zusammen, eine AG Marketing kümmert sich ums -wie der Name schon sagt – Marketing und in einer AG Zauberfest haben wir Ansprechpartner, die das Zauberfest organisieren, somit ist die Zusammenarbeit gegeben.

Was die Arbeit, die wir alle hineinsteckt hatten, am Ende ergab, das sahen wir am 29. Oktober 2011 auf dem Bahnhof Merseburg!

EIN ERFOLGREICHER START: DER ERSTE BÜRGERCAMPUS

Nachdem auch BürgerCampus II (10.11.2012) und BürgerCampus III (25.05.2013) Riesenerfolge waren, beginnt nun die Organisation des BürgerCampus IV, der genauso erflogreich wie die bisherigen werden soll!

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